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Reserve Recruiting - Mitarbeiterbindung durch Arbeitgeber Bewerbung

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Sehen Sie sich unsere Statistiken zum Thema Reserve Recruiting an:

ANTEIL VON INTERNET STELLENBÖRSEN

AN NEUEINSTELLUNGEN

31,3 %

ANTEIL DER ARBEITGEBER, DIE STELLTENANZEIGEN IN INTERNETSTELLENBÖRSEN PLATZIEREN

74,1 %

ANTEIL DER UNTERNEHMEN IN DEUTSCHLAND, DIE AUF FACEBOOK STELLENANZEIGEN SCHALTEN

11,1 %

ANTEIL DER GENERIERTEN NEUEINSTELLUNGEN DURCH UNTERNEHMEN NACH RECRUITING KANÄLEN IN DEN JAHREN 2017 bis 2019

30%

27,1%

ANTEIL DER UNTERNEHMEN

25%

20%

15%

 5%

 0%

XING

FACEBOOK

LINKEDIN

TWITTER

SPEZIALISTENFOREN

& BLOGS

YOUTUBE

11,1%

9,6%

3,5%

3,5%

1,7%

Arbeitgeber bewerben sich

 

Der Berg macht sich auf den Weg, genau genommen die Arbeitgeber.

Eigentlich bewerben sich Arbeitnehmer 

Reverse Recruiting: ein neuer Trend?

 

Beim Reverse Recruiting wendet sich das Blatt, sodass Unternehmen nun gezielt nach Mitarbeitern suchen und sich bei ihnen bewerben. Denn Fakt ist: Der Fachkräftemangel ist ein dauerhaftes Problem, welches in Zukunft nicht nur bleiben, sondern sich auch ausweiten wird. Dementsprechend müssen sich Personaler neue Strategien im Bereich der Personalbeschaffung einfallen lassen. Mit Active Sourcing suchen Unternehmen nun selbst ihre Kandidaten, anstatt auf sie zu warten. Mit Erfolg: Die Quote der Neueinstellungen ist im Vergleich zur klassischen Stellenanzeigenschaltung hoch.

Wie funktioniert Reverse Recruiting?

 

Das Reverse Recruiting ist eine Sonderform der Direktansprache, bei der sich der Arbeitgeber beim Arbeitnehmer um ein Vorstellungsgespräch und gegenseitiges Kennenlernen bewirbt. Das funktioniert besonders gut über Karrierenetzwerke wie Xing oder LinkedIn, aber auch per Mail oder über Reverse Recruiting Portale wie zum Beispiel finest jobs.

So bewerben sich Arbeitgeber

 

Damit auch Sie erfolgreich qualifizierte Mitarbeiter finden, sollten Sie dem Kandidaten so ausführlich wie möglich alle relevanten Informationen über die vakante Stelle zukommen lassen. Am fortschrittlichsten ist eine Mail mit persönlichem Anschreiben, welches aussagekräftige Bilder und sogar ein Recruiting-Video enthält. Bringen Sie die Informationen wie Ansprechpartner, zu erwartendes Einkommen und Stellenbeschreibung in einer Stellenanzeige unter. Die Stellenanzeige ist bestenfalls wie eine Mini-Homepage aufgebaut, die mit einem „Jetzt bewerben“-Button ausgestattet ist. Der Kandidat bekommt die Stellenanzeige als Link zugeschickt. Achten Sie darauf, dass das Anschreiben nicht als Massenmail raus geht und dass keine Flüchtigkeitsfehler enthalten sind. Der Kandidat bekommt sonst den Eindruck der Arbeitgeber meint es nicht ernst genug und gibt sich keine Mühe.
Wichtig: Je vollständiger und persönlicher das Stellenangebot ist, desto besser. Achten Sie ebenfalls darauf, dass Sie alle Angaben und Versprechungen dem Bewerber gegenüber einhalten sollten. Ansonst wirken zukünftige Stellenanzeigen unglaubwürdig.

Wie geht es dann weiter?

 

In Bewerberportalen haben Kandidaten die Möglichkeit sich mit einem einfachen „ja“ und „nein“ für oder gegen die Stellenanzeige zu entscheiden. Nimmt der Bewerber das Angebot an, ist der nächste Schritt des Unternehmens, ein Vorstellungsgespräch zu vereinbaren. Danach erfolgen die gewohnten Schritte im Bewerbungsverfahren.

Worauf sollten Unternehmen nach dem Recruiting achten?

 

Ist der ersehnte Kandidat nun fest im Unternehmen angestellt, sollte er in seinen Erwartungen nicht enttäuscht werden. Das heißt für Arbeitgeber, dass Sie in der Stellenausschreibung nur Versprechungen geben, die sie auch einhalten können. Werden die Erwartungen der neuen Arbeitnehmer nach Arbeitsantritt enttäuscht, kündigen viele bereits nach nur einem Monat. Somit ist ein professionelles Onboarding und ein realistisches Abbild der Unternehmenskultur für den Mitarbeiter schon im Vorfeld essentiell.


 

Veröffentlicht von L. Rabe, 20.11.2019

Der Begriff Online-Recruiting beschreibt die Personalbeschaffung durch Unternehmen im Internet. Eine Untersuchung zum Anteil genutzter Recruiting-Kanäle an den Neueinstellungen ergab, dass die Mehrheit der Mitarbeiter bei führenden deutschen Unternehmen über Internet-Stellenbörsen oder die Unternehmenswebsites angeworben wird. Nach einer Umfrage unter Personalverantwortlichen entfällt der größte Anteil des Recruiting-Budgets auf Stellenanzeigen im Internet. Auch soziale Netzwerke werden für die Schaltung von Stellenanzeigen und die aktive Suche nach Kandidaten genutzt. Für die aktive Suche nach Kandidaten werden in Deutschland bevorzugt soziale Netzwerke mit einem Fokus auf Geschäftskontakte wie Xing oder LinkedIn herangezogen.

Lassen Sie sich auch beraten in:

Die besten Strategien um Reserve Recruiting oder Digital Recruiting anzuwenden, erfahren Sie in einem Beratungsgespräch mit

Olaf Dirk Umar.

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